Machu Picchu

Die legendäre Stadt der Inka

Zweifellos ist dies das, was die meisten Leute zuerst mit Peru verbinden, wenn sie auf das Land Peru angesprochen werden. Natürlich ist es eines der Highlights, die Touristen seit langem besuchen. Machu Picchu ist eine der am besten erhaltenen Ruinen der Welt, obwohl in der Zwischenzeit mit Choquequirao eine Ruinenstadt gefunden wurde, die doppelt so groß ist wie Machu Picchu. Machu Pichu ist derzeit für den allgemeinen Touristen besser zugänglich. Im Moment gibt es keine Straßen nach Choquequirao, so dass nur eine mehrtägige Trekkingtour dorthin führt.

Der Inkastadt- und Tempelkomplex Machu Picchu wurde Mitte des 15. Jahrhunderts unter der Herrschaft von Inka Pachacútec Yupanqui erbaut. Es liegt genau auf dem Grat zwischen den beiden Gipfeln Machu Picchu und Wayna Picchu (übersetzt aus der Sprache Quechua heißt „Alter Berg“ und „Junger Berg“).

Machu Picchu wurde 2007 zum Weltkulturerbe ernannt und zählt seitdem zu den „7 Neuen Weltwundern“. Die Anlage befindet sich auf rund 2.000 Metern über dem Meeresspiegel. und hat auch den Beinamen „verlorene Stadt der Inka“. Die meisten der von Machu Picchu veröffentlichten Bilder zeigen meist die umliegenden Terrassen und die mystische Sicht auf Wayna Picchu, den benachbarten Gipfel.

Es gibt Sehenswürdigkeiten und sogar diese seltenen Orte auf dieser Welt, die nicht nur großartig, sondern auch absolut faszinierend und einzigartig sind. Peru hat einige solcher Orte, von denen viele behaupten können, zu den Attraktionen Perus zu gehören – die alte Inkastadt und der Machu Picchu Tempelkomplex sind definitiv einer von ihnen.

Die Wege zum Machu Picchu

Zu Fuß

Es gibt mehrere Möglichkeiten, um zum Machu Picchu zu kommen. Besonders erwähnenswert ist hier der sogenannte Inka Trail. Dies ist ein Pfad, den die Inkas bereits benutzt haben und für den du ungefähr vier bis fünf Tage rechnen musst. Hier kann man alles Gepäck und die notwendige Ausrüstung von Reiseveranstaltern verleihen und von Trägern oder einem Lasttier getragen werden. du musst nur selber laufen. Dieser beliebte Inkatrail ist mittlerweile sehr teuer geworden. Du musst mit Kosten von ca. 760 USD pro Person rechnen und auch die Vorbestellung ist notwendig, da er in den Hochsaisonzeiten sehr stark besucht ist. Es gibt sicherlich günstigere Angebote, aber dann wird normalerweise der Komfort gespart. Man darf den Inkatrail nicht alleine machen!

Mit der Bahn

Die überwiegende Mehrheit der Besucher entscheidet sich für die sicher bequemste, aber auch teurere Art, mit dem Zug von Cusco oder Ollantaytambo nach Aguas Calientes zu reisen. Der Zug kostet ab Cusco pro Person ab etwa 129 Dollar und dauert dann etwa vier Stunden. Da der Zug relativ teuer ist, entscheiden sich die meist am Wandern orientierten Reisenden für eine Kombination aus Autofahrt mit einem Taxi oder Collektivo (Sammeltaxi) und der Zugfahrt, oder sie gehen vom Zwischenziel „Central Hidroelektrica“ ​​aus, das außerhalb von Aguas Calientes liegt. Der Rest der Strecke ist dann ein 2 bis 2,5 Stunden dauernder Spaziergang entlang der Bahnstrecke.

Wir können die Zugfahrt empfehlen, du musst nur sehr früh am Morgen zum Bahnhof und dann mit dem ersten Zug fahren. Die Zugfahrt führt durch sehr lebhaftes Gelände und führt meist durch die Täler vorbei an kleineren Dörfern. Wenn du das erledigt haben, solltest du eine Übernachtung in Aguas Calientes einplanen und dann am nächsten Morgen um 4:30 Uhr den Aufstieg nach Machu Picchu beginnen.

Wie du auf den Berg kommst

Den Wecker für den nächsten Morgen muss sehr früh eingestellt werden. Die meisten Wecker in Aguas Calientes klingeln bereits zwischen 3:30 und 4:00 Uhr morgens! – Ja, das hast du richtig gelesen! Es ist immer noch ganz schwarz draußen wie die Nacht! Die Herbergen und Hotels sind jedoch darauf vorbereitet und freuen sich dir zu dieser Zeit das Frühstück auf den Dachterrassen anbieten zu können, wo du die anderen Touristen treffen wirst, die auch zum Machu Picchu wollen.

Der letzte Teil des Aufstiegs von Aguas Calientes kann auf zwei verschiedene Arten gemacht werden: Zu Fuß oder mit dem Bus. Die Busfahrt dauert ca. 15 Minuten und kostet etwa 24 USD pro Person für die Hin- und Rückfahrt. Du erhälst das Ticket an der Talstation Av. Hermanos Aya in Aguas Calientes oder du kannst es auch in Cusco bei CONSETTUR an der Av. Infancia 433, Wanchaq oder einfach online reservieren.

Der Aufstieg zu Fuß ist kostenlos und dauert je nach individueller Verfassung zwischen 40 Minuten und einer Stunde. Aber denke darüber nach, denn die meisten Einheimischen werden kaum darauf hinweisen, dass der Weg eigentlich eine extrem steile Treppe ist, die in etwa zwei Kilometern nach oben führt. Hast du schon einmal so eine Morgenübung gemacht und bist 40 Minuten lang Treppen hochgeklettert?

Frühzeitig aufstehen hat einen großen Vorteil. Du kannst den Sonnenaufgang auf faszinierende Weise erleben. Wenn sich die wolkigen Schleier oder oft leichte Wolken des Morgennebels auflösen, ist dies ein absolut bemerkenswertes Schauspiel.

Der absolute Höhepunkt der Schönheit

Auf etwa 2.350 m über dem Meeresspiegel kannst du das Urubamba-Tal sehen. Nach der Ankunft der spanischen Konquistadoren, die glücklicherweise den Machu Picchu übersehen hatten, wurde die Stadt am Ende des Inka-Reiches von ihren Bewohnern verlassen und in Vergessenheit geraten. Nur wenige einheimische Bewohner der Region hatten danach ein Restwissen über die Existenz. Die Geschichte wird normalerweise folgendermaßen erzählt: Erst als der amerikanische Archäologe Hiram Bingham mit einer Expedition, die 1911 auf der Suche nach einer alten Inka-Stadt namens Vilcabamba von der Yale University finanziert wurde, von einem indigenen Jungen, auf dem er steht, auf den Ort aufmerksam gemacht wurde die sehr überwucherte Stadt und sie kommt zurück zur Öffentlichkeit. Heute, an vielen Stellen in der Einrichtung und im Laufe des Jahres verteilt weitere Restaurierungen und Hecken, sowie Expositionen der Strukturen gemacht. Es ist immer wieder zu erwarten, dass ein Teil des gesamten Systems nicht öffentlich begangen werden kann.

Nachdem du nun den Eingang passiert hast und die Ruinen zum ersten Mal in ihrer ganzen Pracht siehst, weisst du, dass diese Bemühungen nicht umsonst waren. Der Anblick dieser altehrwürdigen Stadt mitten in den Anden ist einfach faszinierend. Die Aussicht in die Täler und die umliegenden Berge ist großartig. Und wenn im weiteren Verlauf des Morgens die Sonne ihre wärmenden Strahlen auf dich wirft, der Nebel aufsteigt, sich mit seinen Resten an den umliegenden Berghängen verfängt und immer wieder an verschiedenen Stellen aufgerissen wird, kommen die mythischen Momente dieses Gipfels zum Leben. Dies sind genau die Aussichten, die dir sicher noch lange in Erinnerung bleiben werden.

Natürlich kannst du an einer geführten Tour teilnehmen, um die Anlage zu besuchen. Das dauert etwas 2 bis 3 Stunden. Geführte Touren werden auch angeboten von langjähriger Leben in Cusco oder Aguas Calientes deutschen Einwanderern in unserer Sprache. Aber auch (fast) alle möglichen Sprachen der Welt werden hier gesprochen.

Am späten Nachmittag solltest du dann rechtzeitig zim Bahnhof zurück gehen, sei es, dass du einen anderen (schon vorher geplanten) Tag in Aguas Calientes und dem Machu Picchu verbringen möchtest. Ansonsten ist es um 16:00 Uhr oder 17:00 Uhr auf dem Weg zurück nach Ollanbtaytambo oder Cusco mit dem Zug.

Infomationen

Die tägliche Besucherzahl wurde in den letzten Jahren weiter reguliert. So werden jeden Tag etwa 2.500 Besucher zum Machu Picchu zugelassen. Die Besucherströme werden durch die notwendigen Vorregistrierungen über das Internet geregelt. Der Boleto Machu Picchu (Eintrittskarte) ist online über diesen Link oder hier verfügbar.